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Auszug - Beratung und Beschluss über die Finanzierung des „Flemhuder Weihnachtsmarktes“  

gemeinsame Sitzung des Finanzausschusses und des Sozial- und Kulturausschusses der Gemeinde Quarnbek
TOP: Ö 6
Gremien: Finanzausschuss der Gemeinde Quarnbek, Sozial- und Kulturausschuss der Gemeinde Quarnbek Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 18.06.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:25 Anlass: Sitzung
Raum: Multifunktionsraum der Schule Strohbrück
Ort: Mönkbergseck 25, 24107 Quarnbek
 
Wortprotokoll

Der AK Weihnachtsmarkt geht in einer groben Kostenschätzung von einem Bedarf von 15.000,-€ für den Neustart des Weihnachtsmarktes in Trägerschaft der Gemeinde aus.
Der Finanzausschussvorsitzende betrachtet das als mittelfristige Investition, die bestenfalls in den kommenden Jahren zurückgezahlt wird.
Von der Kirche liegt noch kein abschließender Vertragsentwurf vor, dieser wird von der Kirche in den kommenden Tagen beschlossen. Voraussichtlich wird die Kirche den Kirchenraum nicht für Marktaktivitäten zur Verfügung stellen.
Es schließt sich eine Diskussion über Budenverwendung und –Lagerung (evtl. in Container auf Bauhof) an. Diese Themen muss der AK Weihnachtsmarkt regeln.
Ein einzurichtender Haushaltstitel ist nach Jan Darmer kein „Selbstbedienungsladen", der Umfang der Ausgaben muss mit dem Bürgermeister und dem Finanzausschuss abgestimmt werden.
Der Sozialausschussvorsitzende Helmut Kaphengst bringt zwei Anregungen in die Diskussion ein: Die Gemeinde könne den AK Weihnachtsmarkt mit in die finanzielle Verantwortung nehmen z.B. durch Spendensammeln als Veranstaltungsgrundstock. Außerdem regt Helmut Kaphengst an, die Budenbetreiber im Startjahr stärker zu belasten, da sie ein Eigeninteresse an dem Fortbestand des Marktes haben.
Joachim Gehl betont, dass der AK Weihnachtsmarkt den Weihnachtsmarkt für die Gemeinde erhalten will; dafür zeigen die AK-Mitglieder jetzt schon ein umfangreiches ehrenamtliches Engagement.
Diese Meinung teilt die Ausschussmehrheit.
Die Ausschüsse sind sich einig, dass ein finanzielles Rest-Risiko für die Gemeinde bleibt, wenn der Flemhuder Weihnachtsmarkt gesichert werden soll.

Der Finanzausschussvorsitzende Jan Darmer schlägt vor, mit 20.000,- zu planen, die bestenfalls im Laufe von ca. 10 Jahren zurückfließen.

Der Finanzausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung folgendes zu beschließen: Zur Finanzierung des Weihnachtsmarkt stellt die Gemeinde 20.000,- in den Haushalt ein, die Refinanzierung soll über einen Zeitraum von 10 Jahren erfolgen.
Beide Ausschüsse stimmen dem Beschlussvorschlag  einstimmig zu.